Sonntag, 2. April 2017

Mein Morgen


Wow, wie liebe ich doch jeden Morgen, an dem ich gesund aufwachen darf, und nicht weiss, was mir der beginnende Tag alles bescheren wird. 

Mein Frühstück kann ich in aller Ruhe geniessen, hie und da sogar ein bisschen schlemmen, da ich ja nun alle Zeit dieser Welt habe. 

Kann mir in aller Ruhe überlegen, wie ich den Tag verbringen möchte. 

Möglicherweise sind schon Anfragen eingetroffen, ob ich jemanden zu einem Spaziergang, Einkauf oder Besuch begleiten wolle.

Ja, es gibt aber auch Morgen, da weiss ich, dass ich den Tag lieber alleine verbringen, oder einen Ausflug unternehme möchte. 

Oder ich kann auch mal lange Geplantes ausführen, je nach Lust und Laune. 

Selbst für meine zwei vierbeinigen Mitbewohner, ist nun genügend Zeit vorhanden, um sie etwas zu verwöhnen, oder ich kann mich wieder ins Bett verkriechen und ein Buch lesen. 

Aber der allerschönste Gedanke jeden Morgen ist der, dass ich in einem sicheren Land wohnen darf, und mich überall frei bewegen kann. Es ist immer genügend Nahrung vorhanden und ich kann jederzeit zum Arzt. Ein Land, in dem eine gute Ausbildung möglich ist, und vieles mehr....


Freitag, 17. März 2017

La singlantana - die Eidechse



Die Eidechse ist ein Wesen, das scheinbar die Schwerkraft überwindet.

Als Sinnbild genommen bewegt sie sich durch alle Dimensionen: Nach oben und unten, nach vorn und zurück. Und auf beide Seiten. Sie schreitet, sie dreht und sie wendet sich. Sie ist behende und zischt davon. Mit ihrer Eleganz  bewegt sie sich auch durch die Träume. Sie verbindet die Dimensionen...

Sie weiss, was sie will und setzt sich locker und sanft durch. Notfalls lässt sie den Schwanz abfallen, um die Widersacher zu verwirren. Dann regeneriert sie ihn. Sie ist Symbol für die sanfte Beharrlichkeit zur Verwirklichung unserer Vorstellungen in der reellen Welt und in unseren Träumen.

Die Eidechse ist bescheiden und scheu. Schnell ist sie von der Bildfläche verschwunden und wieder da. Sie reagiert empfindlich auf Schwingungen, beobachtet gut und leistet Höchstes, wenn die Bedingungen stimmen.

Sie ist offen für das Göttliche und Heilige. Sie braucht Wärme, sie braucht Sonne zu ihrem Leben.

Ja, ich wär gerne Singlantana. Ich bin die Eidechse. D


Donnerstag, 16. März 2017

Mein täglich Brot


Jeden Morgen, wenn du so vor mir stehst, und ich ein Stück von dir abschneide, gehen mir etliche Gedanken durch den Kopf. 

Ich frage mich natürlich, was es überhaupt braucht bis du soweit bist, dass ich dich geniessen kann. 

Angefangen beim Getreide, das angesät werden muss, und seine Zeit braucht bis es reif ist.
Je nach Wetter fällt dir Ernte gut oder geringer aus. 
Nach der Ernte wird das Getreide getrocknet, dann zur Mühle transportiert, gemahlen, abgepackt und an diverse Gross -oder Kleinbäckereien weiter geliefert. 

Der Bäcker verarbeitet nun die unterschiedlichen Mehlsorten, wie Dinkel, Ruch oder Weissmehl zu delikaten Broten und Kleinbroten. Natürlich ebenfalls in diversen Formen, und mit verschiedenen  Zutaten, wie Sonnenblumenkörner, Leinsamen, Sesam und etliche andere Körner Arten. 
Nach dem Backen wirst du im Laden  angeboten und verkauft, eventuell sogar nochmals transportiert. 

So landest du Schlussendlich auch bei mir auf dem Tisch. 
Dich kann man beinahe zu allen Speisen geniessen. Besonders gern wirst du in Suppe und Sauce getunkt. 

Wenn du alt und trocken bist, reibt man dich öfter zu Paniermehl, oder man verfüttert dich an Tiere, wie  Kaninchen, Pferde oder Schafe. 
Nicht selten wirst du aber auch einfach achtlos fortgeworfen, ob auf der Strasse oder in den Abfalleimer. 

Daran erkennt man, dass sich der Verbraucher keine grossen Gedanken darüber macht, bis du so weit bist dass man dich geniessen kann. Man nimmt dich ja einfach so aus dem Regal...
Wie viele Menschen kommen leider nie in den Genuss von dir, weil sie zu arm sind, und sich dich schlicht nicht leisten können…Y

Donnerstag, 2. März 2017

Gott - ein paar Gedankenfetzen


Gott ist keine Person. Gott ist Kraft. Gott hat viel zu tun mit dem Menschen, der an ihn glaubt.

Gott hat mächtig viel mit Harmonie gemeinsam. Er ist zum Beispiel  in einem Glücksgefühl erfahrbar, wie eine dichte positive Schwingung im All. Gottesferne ist in ungewollter Einsamkeit erfahrbar, es ist wie das Fehlen der Schwingung.

Es gibt aber auch dichte Schwingungen, die den Menschen negativ berühren, zutiefst betrüben und ihm schaden können. Man könnte sagen: Das Böse ist eine wesensverursachte Störung der harmonischen Schwingung.

Gott hat deshalb auch viel mit den Mitmenschen zu tun und mit der Umgebung des Menschen.

Gott ist spürbar für den, der ihn sucht. Gott nimmt den Platz im Menschen ein, den dieser ihm zur Verfügung stellt.

Die Suche nach Gott ist im Menschen drin eingepflanzt. Es ist eine Art Sicherheitselement, um die Welt nicht zu zerstören und ein Schild gegen die Macht des Stärkeren. Und sie ist aber vor allem eine Art Wegweiser zur Quelle der universellen positiven Schwingung.

Gott trägt meine individuellen Züge. Der Glaube an ihn lässt mich im Universum zu einem Teil des harmonischen Gefüges werden und macht für mich erfahrbar, dass alles eins ist und alles immer und alles deshalb jetzt; dass alles in mir drin ist und dass Liebe das Losungswort ist: Quasi die Zugangslizenz zum Kraftpool und damit zum Glück.

Ist Gott wir?
Jedenfalls: Wer nicht an Gott glaubt, glaubt nicht an sich selber und an das Göttliche in uns Menschen. Und er spürt, obwohl er nicht ausgeschlossen ist, nichts von dieser grossartigen Harmonie, die uns alle miteinander verbindet.

Gott ist dadurch, dass er wird. Durch uns. Ewig. D


Mittwoch, 1. März 2017

Meine Wohnung

Dich habe ich vor etlichen Jahren gesucht , weil ich eine neue brauchte.

Bevor ich dich fand , betrachtete ich etliche andere Exemplare  

Als sich damals deine Türe öffnete , erstrahltest du so hell , dass du mir gleich sympathisch wurdest. Die Stockwerkhöhe passte ebenfalls für meine beiden Vierbeiner.

So zog ich also kurze Zeit später mit grosser Freude bei dir ein !

Ja , und warum liebe ich dich eigentlich sonst noch?Du bietest mir Schutz vor Wind und Wetter. Wenn es kalt ist , ist es in dir warm , bei Hitze bietest du angenehme Kühle .

Auch etliche Besucher waren schon hier. Es wurden spontan  Geburtstage , Abschiede , und diverse andere Feste gefeiert in dir. Du warst allen , ohne Ausnahmen , ebenfalls sehr sympathisch .

Für mich bist du Lebensqualität und der Ort an den ich mich zurück ziehen kann. Bei der Rückkehr von einem Ausflug , oder einer Reise, freue ich mich jeweils riesig auf dich .

Verarscht hast du mich noch nie in all den Jahren , denn in dir funktioniert immer alles .

Mittlerweile sind schon einige Jahre vergangen , und ich liebe dich noch wie am ersten Tag . Nicht auszudenken was wäre, wenn ich dich nicht hätte. Y




Donnerstag, 23. Februar 2017

Das erste Frühlingsblümchen



Ja, ich habe es heute angetroffen, mein erstes Frühlingsblümchen. Ein warmer Wind hat heute den Tag begleitet. Föhn sagen wir Ostschweizer zu ihm, dem Stürmi, der dem Februartag 20 Grad Celsius beschert hat.

Wild hat er sich aufgeführt und viel Laub verfrachtet. Eben auch diese Herbstdecke, die mein Blümchen vor der Unbill des garstigen Winterwetters und vor den neugierigen Blicken der Spaziergänger beschützt hat.

Jetzt liegt es frei vor mir und reckt und streckt sich gierig und aufreizend der Sonne entgegen.

 "Ein schönes Kleid hast du dir angezogen, kleiner Winterling. Du lockst damit alle unsere Blicke zu dir. Das gefällt dir. Denn du bist eitel. Ja, geniess die Freude und die Zuneigung deiner Bewunderer. Nur allzubald ist deine Blütezeit vorbei und es kommen andere Grünlinge, die dir die Show streitig machen: Schneeglöcklein, Märzenbecher, Krokusse, Schlüsseli,...

Und schon morgen oder übermorgen wird die Natur förmlich explodieren und die Menschen kommen nicht mehr mit, ob all der Vielfalt der Farben, Formen und Düfte, die um seine Aufmerksamkeit buhlen.

Geniess deinen Auftritt, kleines Blümchen."

Ja, ich freue mich mit ihm. D

Sonntag, 19. Februar 2017

Unsere beiden Füsse


Ja unsere beiden Füsse, die uns ein Leben lang tragen. Ich denke oft über euch nach und frage mich des öfteren, wie es sich anfühlen mag, für euch, jeden Tag in Schuhe eingezwängt zu werden.  In Schuhe, die oft viel zu eng sind, oder zu klein oder sogar einen zu hohen Absatz haben. Nur damit ihr gefällt und zu den Kleidern passt und uns natürlich vor Schmerzen schützt!

Dabei wäre es für euch doch so viel angenehmer ohne all dies. Ihr wärt frei, und könntet euch in alle Richtungen bewegen. Auf einem Kiesweg würde eure Sohle massiert, im morgendlichen Tau könntet ihr euch entfalten und Feuchtigkeit aufsaugen. In einer warmen Regenpfütze könntet ihr euch suhlen und euch im Schnee erfrischen.

Das alles würde sogar noch den Kreislauf anregen, und wir wären viel weniger krank.

Man kann auch mit Massieren viel bei euch bewirken und diverse Organe anregen: Blase, Lunge, Niere, Gallenblase, Augen, Ohren, etc.

Ich denke wir schenken euch viel zu wenig Aufmerksamkeit.

Bis ihr einmal schmerzt oder drückt. Dann wird gejammert und gesalbt. Manch einem wirds erst dann bewusst, was ihr jeden Tag leistet und wie viele Kilometer ihr  uns durch unser Leben begleitet.
Man muss aber auch erkennen, dass es einige Berufe nicht gäbe, wenn wir vernünftiger wären, wie den Schuhmacher, die Podologin, den Physiotherapeuten, etc. All diese Menschen erleichtern uns das Leben, wenn unsere Füsse streiken.

Ich habe einmal gelesen, dass Naturvölker, die meistens barfuss gehen, oder offene Schuhe tragen, all diese Probleme, die wir haben, absolut nicht kennen.

Erinnern wir uns also am besten jeden Tag daran, dass ohne unsere Füsse nichts geht... Y