Freitag, 17. März 2017

La singlantana - die Eidechse



Die Eidechse ist ein Wesen, das scheinbar die Schwerkraft überwindet.

Als Sinnbild genommen bewegt sie sich durch alle Dimensionen: Nach oben und unten, nach vorn und zurück. Und auf beide Seiten. Sie schreitet, sie dreht und sie wendet sich. Sie ist behende und zischt davon. Mit ihrer Eleganz  bewegt sie sich auch durch die Träume. Sie verbindet die Dimensionen...

Sie weiss, was sie will und setzt sich locker und sanft durch. Notfalls lässt sie den Schwanz abfallen, um die Widersacher zu verwirren. Dann regeneriert sie ihn. Sie ist Symbol für die sanfte Beharrlichkeit zur Verwirklichung unserer Vorstellungen in der reellen Welt und in unseren Träumen.

Die Eidechse ist bescheiden und scheu. Schnell ist sie von der Bildfläche verschwunden und wieder da. Sie reagiert empfindlich auf Schwingungen, beobachtet gut und leistet Höchstes, wenn die Bedingungen stimmen.

Sie ist offen für das Göttliche und Heilige. Sie braucht Wärme, sie braucht Sonne zu ihrem Leben.

Ja, ich wär gerne Singlantana. Ich bin die Eidechse.


Donnerstag, 16. März 2017

Mein täglich Brot


Jeden Morgen, wenn du so vor mir stehst, und ich ein Stück von dir abschneide, gehen mir etliche Gedanken durch den Kopf. 

Ich frage mich natürlich, was es überhaupt braucht bis du soweit bist, dass ich dich geniessen kann. 

Angefangen beim Getreide, das angesät werden muss, und seine Zeit braucht bis es reif ist.
Je nach Wetter fällt dir Ernte gut oder geringer aus. 
Nach der Ernte wird das Getreide getrocknet, dann zur Mühle transportiert, gemahlen, abgepackt und an diverse Gross -oder Kleinbäckereien weiter geliefert. 

Der Bäcker verarbeitet nun die unterschiedlichen Mehlsorten, wie Dinkel, Ruch oder Weissmehl zu delikaten Broten und Kleinbroten. Natürlich ebenfalls in diversen Formen, und mit verschiedenen  Zutaten, wie Sonnenblumenkörner, Leinsamen, Sesam und etliche andere Körner Arten. 
Nach dem Backen wirst du im Laden  angeboten und verkauft, eventuell sogar nochmals transportiert. 

So landest du Schlussendlich auch bei mir auf dem Tisch. 
Dich kann man beinahe zu allen Speisen geniessen. Besonders gern wirst du in Suppe und Sauce getunkt. 

Wenn du alt und trocken bist, reibt man dich öfter zu Paniermehl, oder man verfüttert dich an Tiere, wie  Kaninchen, Pferde oder Schafe. 
Nicht selten wirst du aber auch einfach achtlos fortgeworfen, ob auf der Strasse oder in den Abfalleimer. 

Daran erkennt man, dass sich der Verbraucher keine grossen Gedanken darüber macht, bis du so weit bist dass man dich geniessen kann. Man nimmt dich ja einfach so aus dem Regal...
Wie viele Menschen kommen leider nie in den Genuss von dir, weil sie zu arm sind, und sich dich schlicht nicht leisten können…

Donnerstag, 2. März 2017

Gott - ein paar Gedankenfetzen


Gott ist keine Person. Gott ist Kraft. Gott hat viel zu tun mit dem Menschen, der an ihn glaubt.

Gott hat mächtig viel mit Harmonie gemeinsam. Er ist zum Beispiel  in einem Glücksgefühl erfahrbar, wie eine dichte positive Schwingung im All. Gottesferne ist in ungewollter Einsamkeit erfahrbar, es ist wie das Fehlen der Schwingung.

Es gibt aber auch dichte Schwingungen, die den Menschen negativ berühren, zutiefst betrüben und ihm schaden können. Man könnte sagen: Das Böse ist eine wesensverursachte Störung der harmonischen Schwingung.

Gott hat deshalb auch viel mit den Mitmenschen zu tun und mit der Umgebung des Menschen.

Gott ist spürbar für den, der ihn sucht. Gott nimmt den Platz im Menschen ein, den dieser ihm zur Verfügung stellt.

Die Suche nach Gott ist im Menschen drin eingepflanzt. Es ist eine Art Sicherheitselement, um die Welt nicht zu zerstören und ein Schild gegen die Macht des Stärkeren. Und sie ist aber vor allem eine Art Wegweiser zur Quelle der universellen positiven Schwingung.

Gott trägt meine individuellen Züge. Der Glaube an ihn lässt mich im Universum zu einem Teil des harmonischen Gefüges werden und macht für mich erfahrbar, dass alles eins ist und alles immer und alles deshalb jetzt; dass alles in mir drin ist und dass Liebe das Losungswort ist: Quasi die Zugangslizenz zum Kraftpool und damit zum Glück.

Ist Gott wir?
Jedenfalls: Wer nicht an Gott glaubt, glaubt nicht an sich selber und an das Göttliche in uns Menschen. Und er spürt, obwohl er nicht ausgeschlossen ist, nichts von dieser grossartigen Harmonie, die uns alle miteinander verbindet.

Gott ist dadurch, dass er wird. Durch uns. Ewig.


Mittwoch, 1. März 2017

Meine Wohnung


Dich habe ich vor etlichen Jahren gesucht , weil ich eine neue brauchte.

Bevor ich dich fand , betrachtete ich etliche andere Exemplare  

Als sich damals deine Türe öffnete , erstrahltest du so hell , dass du mir gleich sympathisch wurdest. Die Stockwerkhöhe passte ebenfalls für meine beiden Vierbeiner.

So zog ich also kurze Zeit später mit grosser Freude bei dir ein !

Ja , und warum liebe ich dich eigentlich sonst noch?Du bietest mir Schutz vor Wind und Wetter. Wenn es kalt ist , ist es in dir warm , bei Hitze bietest du angenehme Kühle .

Auch etliche Besucher waren schon hier. Es wurden spontan  Geburtstage , Abschiede , und diverse andere Feste gefeiert in dir. Du warst allen , ohne Ausnahmen , ebenfalls sehr sympathisch .

Für mich bist du Lebensqualität und der Ort an den ich mich zurück ziehen kann. Bei der Rückkehr von einem Ausflug , oder einer Reise, freue ich mich jeweils riesig auf dich .

Verarscht hast du mich noch nie in all den Jahren , denn in dir funktioniert immer alles .

Mittlerweile sind schon einige Jahre vergangen , und ich liebe dich noch wie am ersten Tag . Nicht auszudenken was wäre, wenn ich dich nicht hätte.